Wir machen Schule

03/11/2009

Kleiner Schulen-Gipfel Mittwochabend im Haus der Jugend!

Schule

Schule von morgen: Großer Landeskinderkasten oder neuere Modelle?

Morgen, Mittwoch, 18 Uhr Haus der Jugend

Aufgrund der neuen Diskussionen über die Werkrealschulen möchten wir uns näher darüber informieren und uns ein Bild davon machen Den Rest des Beitrags lesen »


Schule! //Dossier

03/11/2009

DossierFreiburg. (of) In welcher Schule wollen wir lernen? Ist die Schule für uns da oder müssen wir uns immer nach der Schule richten? Gibt es eine Schule, die gleich gut für alle ist oder müssen wir uns von dieser Idee verabschieden?

Dürfen Schüler ihre Bildung selbst in die Hand nehmen oder sind sie dafür noch nicht klug genug – weil sie noch nicht mit der Schule fertig sind? Den Rest des Beitrags lesen »


«Dallas» und Haferflocken

23/10/2009

Martin ist zum Rotzen zumute

Ich als Freiburger

Von Martin Jost

Martin

Martin (vorne links im Bild) inhaliert. Das soll ja gut sein. • Archivfoto aus dem Winter 2007.

Freiburg. (of/majo) Ich bin entsetzlich krank. Seit Tagen ist mein Leben aus der Bahn, ich verlasse nicht das Haus außer um in die Apotheke zu gehen und verlasse kaum das Bett außer um DVDs zu kucken. Es ist so schrecklich. Und ihr seid alle schuld. Den Rest des Beitrags lesen »


Tat-Ort: Jugend

10/05/2009

Von »Du bist Junges Freiburg«

Freiburg. (mjeu/majo) Die Lebenswelt für die junge Generation besser zu machen ist das Hauptanliegen von Junges Freiburg. Wir glauben, dass sich der Einsatz für mehr Beteiligung von Jugendlichen und von besserer Politik für Jugendliche noch längst nicht erledigt hat. Auch wenn man in Wahlprogrammen von etablierten Parteien und Wählervereinigungen immer wieder Jugendthemen findet und sich Listen mit einem mehr oder weniger jugendlichen Feigenblatt schmücken: Die junge Generation Freiburgs hat keine andere Lobby als Junges Freiburg.
Der Start des neuen Jugend-Beteiligungs-Konzepts mit dem Startschuss für das stadtweite Jugendgremium im Frühjahr 2009 war ein Anfang, doch ein weiter Weg liegt vor uns.

Wenn wir an Jugendliche in Freiburg heute denken, dann denken wir an Bildung, Kultur und Leben.

Bildung

Wir müssen uns fragen: Wie gebildet sind die Jugendlichen heute? Wie gebildet brauchen wir sie morgen? Was können wir tun, damit sie mit dem Momentum ihrer Neugier nicht in einem Kiesbett aus Lehrkräftemangel, verrottenden Schulen und Studiengebühren auflaufen?

Kultur

Wie drücken Jugendliche sich aus und warum fahren wir ihnen andauernd über den Mund? Wo können sie mit ihren Gruppen und Freundeskreisen sie selbst sein? Wo haben sie den Freiraum, eine Kultur zu schaffen, die ihre Generation in unserem kulturellen Gedächtnis abspeichern wird?

Leben

Wie leben die Jugendlichen heute? Warum haben manche nicht genug zum Leben? Warum leben manche mit Kopfschmerzen, die sie aus der Schule mit nach Hause bringen – anstelle von Vorfreude auf das eigenverantwortliche Leben als Erwachsene?

Wir stellen die richtigen Fragen und finden gemeinsam Antworten!

Tat-Ort: Freiburg


Schule als Lebensraum: Mal im Ernst

08/04/2009

»An einem Amoklauf wie in Winnenden oder Erfurt sind die Lehrer nicht schuld, ist die Schule nicht schuld, sind die Eltern nicht schuld«, ist die These von Martin Jost. Es gibt keine einfachen Antworten, vielleicht finden wir gar keine. – Was aber an Schulen passieren muss, unabhängig von Tragödien, überlegt er in seinem Blog Du bist Junges Freiburg.

Sein Fazit sind politische Forderungen:

  • Wir brauchen Eltern, die neugierige Kinder machen. Eine überdurchschnittliche Bildung ihrer Kinder kann man von Eltern, die während ihrer Bildung selbst benachteiligt wurden, gar nicht verlangen. Aber dass ihre Kinder neugierig groß werden, das ist eine Anforderung, die Eltern erfüllen müssen. Der Rest fügt sich fast von selbst.

  • Neugierige Kinder lassen keine Chance aus, zu lernen. »Lernen findet im Leben statt« bringt es das Wahlprogramm von Junges Freiburg auf den Punkt.

  • Umgekehrt heißt es da: »Schulen sind Lebensraum«. Oder vielmehr: Schulen müssen lebenswert werden.

  • Es braucht Schulen, an denen Anforderungen gestellt werden, aber kein ungesunder Druck ausgeübt wird;

  • Schulen, an denen es gemeinsame Lernziele gibt, aber auch Raum, um in persönlichen Spezialitäten zu glänzen.

  • Schulen, in denen Lehrer Vorbilder mit Autorität sind und Schüler Menschen mit hohen Ansprüchen.

  • Und für all das braucht es Raum und Zeit. Die Konsequenz ist meiner Meinung nach nicht, Schüler auch noch für die zweite Hälfte des Tages in einer Ganztagsschule zu internieren, aber eine lebendige Schule soll ihnen nachmittags auch noch gehören, wenn sie deren Angebote wahrnehmen wollen.

  • Schulen müssen jemanden bezahlen, der sich um die Menschen in den Schülern kümmert. Das ist keine Aufgabe, die man Lehrern noch aufbürden kann.