Generation global – Expedition Orient


Generation global – Expedition Orient

Ich, Martin Kranz-Badri, blogge für Olli und Robin, zwei Kulturmanager auf einer zweiwöchigen Reise im Iran (Teheran und Isfahan).

Seit Herbst planen wir ein Kulturprojekt mit dem Titel „Generation global – Lebensentwürfe der jungen Generation – Interkultureller Austausch mit den Partnerstädten Freiburgs: Isfahan, Madison und Matsuyama. Im Mai kommen die Künstler aus den Städten, um eine Ausstellung vorzubereiten. Eine Kultur-WG, repräsentiert durch vier Zimmer und die Gemeinschaftsräume, in denen sich die Kulturen widerspiegeln. Begleitet wird die Ausstellung von literarischen, kulinarischen, künstlerischen und kommunikativen Aktionen. Dieser Blog entsteht durch tägliche Mails der beiden, ich schreibe es zusammen und dieser Blog geht auch in das Projekt ein…

Mittwoch, 16.04.08
Alles anders als geplant. Nach entspanntem Grenzübertritt und interessanter Flugzeugbekanntschaft fühlen wir uns zunächst wie Könige, als wir jeder für rund 300 Euro einen 5cm Stapel Rial erhalten. Doch schon am Taxistand wäre uns ohne die Hilfe des Übersetzers ein guter Teil wieder genommen worden. Die Preise sind schwammig für Touristen, alles kostet irgendwas Rundes im Betrag – und ist Verhandlungssache.

Gegen Mitternacht kommen wir im Hotel in Teheran an. Die Strassen schon leer gefegt, nur bunte Leuchtreklamen und viel Gefunkel in den Parks. Eine 10 Millionenstadt schließt um 24:00 seine Pforten. Unser Nachtspaziergang, hungrig und durstig auf der Suche nach einem Lokal, bleibt erfolglos. Die Polizei lässt vor unseren Augen das letzte schließen.

Donnerstag 17.04.08
Da der Hotelpreis nicht dem abgesprochenen entsprach, wurden Telefonate geführt und letztendlich hieß es „company pays“. Ausgecheckt und mit dem Taxi in rasantem Tempo durch die nun wieder super belebten Strassen der Hauptstadt, der Verkehr ist abenteuerlich. Es geht nur ums Ankommen, Hupen, lauter, schneller…

Mit dem Bus in Richtung Isfahan, leider ohne dass wir wussten, wo wir unterkommen könnten, da sich aufgrund der anfänglichen Planänderung alles verkomplizierte. Doch bevor wir trübsinnig werden, wurde uns schon im Bus (trotz mangelnder oder gar keiner Englischkenntnisse) eine wahnsinniges Interesse entgegengebracht Die Leute ließen sich fotografieren und mit Händen und Füssen wurde kommuniziert.

In Isfahan angekommen, gewöhnen wir uns so langsam an das Spiel: Feilschen um Taxipreise, Interesse und Grüsse auf der Strasse. Da wir bisher, um 8 Uhr abends, immer noch keine Unterkunft haben, sitzen wir mit allem Gepäck im Internetcafe. Fotos kommen hoffentlich morgen.

Bis dann, Oliver & Robin

www.global-generation.de

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