Orte der Beteiligung


Orte der Beteiligung

Schulen
„Schule muss gerecht gestaltet werden und darf nicht länger ein Ort sein, den Kinder und Jugendliche notgedrungen und ohne Motivation besuchen.“

Die Schule ist ein zentraler Punkt in dem Informationen „verteilt“ werden.
Erfolgreicher Unterricht ist ohne die Beteiligung der Schüler an der Gestaltung undenkbar. Derzeit können Schüler zwar an Verwaltungsakten teilnehmen, wahre inhaltliche Beteiligung bleibt ihnen jedoch weitestgehend verwehrt.

An Schulen kann Beteiligung geübt werden. Es bieten sich dazu neben den Wahlen zu Klassensprechern besonders die Schülermitverwaltungen an. In den Schulkonferenzen verfügen jedoch die Lehrer gemeinsam mit dem Schulleiter über die Merheit der Stimmen. In einigen Bundesländern werden Kreis- und Landesschülervertetungen bei der Gestaltung der Lehrpläne und anderer Schulfragen mit einbezogen.


Vereine, Verbände, Nichtregierungsorganisationen
(engl. Non Governmental Organisations, NGOs):

Die verbandliche Jugendarbeit ist geprägt von Strukturen, die in der Regel stark auf Jugendbeteiligung ausgerichtet sind. Die Arbeit der Verbände ist ohne aktive Beteiligung der Jugendlichen nicht denkbar. Jugendliche können hier langsam Beteiligung im Rahmen eines freiwilligen Engagements erlernen.
Vereine bilden über die Einbeziehung Jugendlicher (Trainer, Gruppenleiter, Jugendabteilung) ihren eigenen Nachwuchs aus und haben dadurch ein starkes Interesse an einer aktiven Beteiligung Jugendlicher.
Bei den einzelnen Organisationen kann es sich auf der einen Seite um eher traditionelle Gruppen (z.B.: Jugendrotkreuz, Gewerkschaftsjugend, Bund der Katholischen Jugend, etc…) handeln, aber auch um neuere Gruppen bzw. um Jugendinitiativen, die dem Stadium einer reinen ad-hoc Gruppe entwachsen sind und sich inzwischen institutionalisiert haben.

Diese Gruppen bilden gemeinsam auf Stadtebene den Stadtjugendring, als freiwilligen Zusammenschluss der Jugendverbände und Vereine. Oft bestehen die Vorstände der Jugendringe selbst zum Teil oder ganz aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Diese wiederum entsenden Vertreter auf die höhere Ebene, den Landesjugendring und den Bundesjugendring, sowie in die jeweiligen Jugendhilfeausschüsse.

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