WpayII: Gesselschaftliche Gründe für die Beteiligung Jugendlicher


Gesellschaftliche Gründe für die Beteiligung Jugendliche

Erwachsene können ihre Macht missbrauchen.

„Ich rede mit Freunden, die von ihren Eltern geschlagen werden und helfe ihnen dann sich das nicht gefallen zu lassen.“ (Zitat aus dem Jugendlichen Anhang zum Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland) Die Vorstellung, dass Kinder Erwachsenen nicht widersprechen dürfen, selbst wenn grundlegende Rechte verletzt werden. Führt dazu, dass diese sich nicht selbst für ihre Rechte einsetzen können. Wenn Jugendliche aber nicht über ihre Situation sprechen dürfen, können ihre Probleme nicht bekämpft werden.

Erwachsene handeln nicht im „besten Interesse“ der Kinder.

Selbst wenn Erwachsene nicht gegen den Willen der Kinder handeln oder sie für ihre Zwecke  missbrauchen, können Maßnahmen die helfen sollen schädlich sein. In einigen Ländern werden Kinder beispielsweise automatisch bei einer Scheidung einem Elternteil zugesprochen, ohne dass der Grund der Scheidung berücksichtigt wird. Kinder sollen von der Strasse geholt werden, werden aber dann in Heime gesteckt, in denen es ihnen oft nicht besser ergeht, da sie mit unzureichenden Mitteln ausgestattet sind und teilweise rüde Erziehungsmethoden praktizieren.

Die Rechte der Eltern haben Vorrang vor den Rechten der Kinder.
Eltern sind Wähler und werden deshalb von der Politik stärker berücksichtigt. Dadurch können sie automatisch mehr Einfluss ausüben als junge Menschen.
In vielen Ländern ist zum Beispiel das Schlagen von Kindern nicht verboten, auch nicht in Deutschland.  Das ist eindeutig nicht zum Wohl des Kindes, wird aber nur bestraft, wenn das Kind schweren Schaden nimmt.

Die Interessen junger Menschen werden von den Politikern nicht beachtet.
„Kinder und Jugendliche werden nicht wirklich ernst genommen. Jugendparlamente gibt es nur vereinzelt, junge Menschen werden nur am Rand partizipiert“ (Kommentar eines Jugendlichen zum Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland)
Kinder haben selbst in demokratischen Ländern nur wenig Einfluss auf die Politik.
In vielen Städten werden Jugendliche auf öffentlichen Plätzen als unerwünscht oder gar als Bedrohung angesehen. Dabei verwendet man wenig Bedacht bei der Planung auf ihre Bedürfnisse (z.B.: Spiel-, Bolzplätze, etc…) Es wird nur in wenigen Ländern analysiert, ob das investierte Geld in jugendliche Einrichtungen wirklich sinnvoll genutzt wird/wurde. Die Kinderrechts-Konvention der Vereinten Nationen verlangt einen „körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard“ (Artikel 27). Dies wird in vielen Ländern jedoch nur unzureichend umgesetzt.

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