Rechtliche Grundlagen für Beteiligung


Rechtliche Grundlagen für Beteiligung
Die „Konvention über die Rechte des Kindes“ bildet die rechtliche Grundlage um Jugendbeteiligung einfordern zu können. Dort heißt es in


Artikel 12 (1). „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.“

Dieser internationale Vertrag, den auch Deutschland mitunterschrieben hat, erkennt an, dass Kinder und Jugendliche kein Problem sind oder Probleme haben, die Erwachsene für sie lösen müssen und sollen. Vielmehr macht er deutlich, dass Jugendliche selbst Teil der Lösung sind. Ihre Würde muss respektiert werden, sie dürfen nicht zu Gegenständen staatlichen Handelns gemacht werden. Diese Vorstellung stößt natürlich dort auf Probleme, wo es ein jahrhundertealtes Verständnis gibt, dass junge Menschen nicht in der Lage sind ihre Probleme selbst und eigenverantwortlich zu lösen und ihre Meinung selbst zu vertreten. Beteiligung bildet nur einen kleinen Teil dieser Konvention, hauptsächlich beschäftigt sie sich mit grundlegenden Rechten der Kinder, Fragen der Adoption und Scheidung.

Den Text der Konvention auf Deutsch findet ihr unter http://www.unis.unvienna.org/unis/de/library_2004kinderkonvention.html

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