Orte der Beteiligung: Auf Bundesebene


Auf Bundesebene:
„[ich will] Ein vollständiges Konzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung, weniger punktuelle Projekte“ (Kommentar eines Jugendlichen zum NAP)
Gesetzgebung
Die Rahmengesetzgebung für den Bereich Soziales, unter den auch die Jugendhilfe und damit die Beteiligung in diesem Bereich fällt, ist Aufgabe des Bundes. Er nimmt diese laut SGB VIII, dem Jugendgerichtsgesetz und anderen war. Jugendbeteiligung findet ihre Berücksichtigung im SGB VII § 8: „Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen: (1) Kinder- und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen. Sie sind in geeigneter Weise auf ihre Rechte im Verwaltungsverfahren […] hinzuweisen“. und 11§: „Jugendarbeit. Junge Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junges Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverwantwortung und zu sozialem Engagement anzuregen und hinführen“
Die im Gemeinwesen Handelnden sind verpflichtet, Grundlagen zu schaffen, die den Jugendlichen Beteiligung ermöglichen.
Servicestelle Jugend Beteiligung, gegründet 2001, eine Initiative der Stiftung Demokratische Jugend. Sie sieht ihre Aufgabe in der Unterstützung von Beteiligungsprozessen und der dafür nötigen Qualifikation. Daneben veranstaltet sie zu diesen Themen Kongresse und Veranstaltungen, betreibt ein Netzwerk engagierter Jugendlicher „Infoscouts“. Damit diese sich gegenseitig helfen und austauschen können. Zudem gibt es eine immer breiteres Netz regionaler Servicestellen, die Beteiligungsprojekte in ihrer Region unterstützen sollen.
Die gesamte Initiative wird von Jugendlichen geführt. Mehr: http://www.jugendbeteiligung.de

Bundesjugendring, Laut Website http://www.dbjr.de sind in den  24 Mitgliedsverbänden, fünf Anschlussverbänden und den 16 Landesjugendringen rund 5,5 Millionen Jugendliche organisiert. Dabei versteht er sich als Vertreter der Jugend, bei der Bundesregierung und Parlament, zum Einwerben von Fördermitteln, Lobbying, aber auch als gemeinsam Plattform zum Austausch von Erfahrungen. Mitgliedsverbände sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von christlicher über sozialistische Prägung, von der Wanderjugend zu den Jugendfeuerwehren.

Jugenddelegierte,
die Bundesregierung hat seit 2004 nach dem Vorbild anderer Staaten zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und dem Bundesjugendring, das Programm Jugenddelegierter ins Leben gerufen. Zwei Jugendliche sollen an den Beratungen der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Auschuss für Jugend und soziale Angelegenheiten teilnehmen. Dabei sind sie in Deutschland keine offiziellen Diplomaten, sondern Teil der entsandten Delegation. Im Internet:

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