Totenruhe für die Wiehre?


Vor einigen Tagen erreichte mich eine Email über die „schlimmen“ Zustände rund um den Brunnenplatz am ZO in der Wiehre. Ich möchte diese in Auszügen dokumentieren, weil ich sie besonders krass finde. Sie zeigt deutlich welche unglaubliche Jugendfeindliche Stimmung bei einigen Anwohnern in Freiburg herrscht.

Keine der hier beschriebenen Aktivitäten zeigt nach meiner Meinung eine Nutzung die über das normale Maß der Nutzung des öffentlichen Raumes hinausgeht. Gerade diese Nutzung und Lebendigkeit ist es aber, die uns als Stadt definiert.

Keine der gennanten Aktivitäten ist illegal oder kriminell!

Wir werden weiter dafür kämpfen, dass Jugendliche in Freiburg den öffentlichen Raum nutzen dürfen!

Ein besonders prägnantes Bild zu Anfang:
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Bild 6028 wurde am Freitagnachmittag, den 05. 06. aufgenommen. Neben dem
Kopf der stark alkoholisierten Person ist noch die zerschlagene
Wodka-Flasche zu erkennen. Am Samstagmorgen soll im/vor dem  ZO ein
Drogenabhängiger zusammengebrochen sein. Notarzt und Polizei wurden gerufen?

Ich gehe natürlich davon aus dass der Zuschreiber den Rettungsidenst gerufen hat, alles andere könnte unter umständen auch den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung erfüllen!
Auf den nun folgenden Bildern sind – in nur 3 (!) aufeinander folgenden
Tagen ? exemplarisch einige Brunnenplatz-Besucher bei ihrer jeweils
spezifischen Nutzung des Brunnenplatzes dokumentiert.

Dienstag, den 16. 06., ca. 20:00
Bild 6230 und 6233: Mountainbiker nutzen die Bänke auf ihre Weise

Mittwoch, den 17.06., ca. 16:30 Uhr
Bild 6297 und 6299: Zwei Jungendliche führen mit einer ungeladenen
Schreckschusspiste, aber bei Betätigung des Abzugs (Klickgeräusche waren
wahrnehmbar), Ziel-Schießübungen auf auf der Gegenseite vorübergehende
Passanten (einmal sogar Mutter mit Kinderwagen!) durch.
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Bild 6318: ca. 17:30 Uhr. Die Versickerungswiese wird immer öfters als
Ballspielplatz missbraucht, wobei man immer wieder gerne gegen das
Badenova-Häuschen kickt.
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Bilder 6321 und 6327: ca. 18:00 Uhr. Bei schönem Wetter müssen wir einen oft
stundenlang anhaltenden extrem nervigen Geräuschpegel (Kreischen +
Quietschen, was die Stimmbänder hergeben) ertragen. In unseren Loggien
verfängt sich der Lärm und verstärkt sich in die Wohnungen
(Lautsprechereffekt).

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KITA-Erzieherinnen, die ja direkt zugreifen können, machen wegen des Lärms
ihrer ?Klientel? zwischenzeitlich Erschwerniszulagen gegenüber den Kommunen
geltend und fordern Lärm reduzierende Maßnahmen. Ansätze einer
verantwortlichen Kindererziehung, was Rücksicht und Verständnis für die
Bedürfnisse anderer betrifft, sind nicht erkennbar.
IMG_6321_5_1

Donnerstag,18. 06., ca. 19:30 Uhr
Bilder 6401 und 6403: Wir müssen immer wieder feststellen, dass in den
Zeiten zwischen Brunnenbetrieb und Auftreten erster jugendlicher
Alkoholgruppen Scater, Mountainbiker oder sonstige Gruppen den Platz für
ihre sportlichen Zwecke, mit dem entsprechenden Lärmpegel nutzen.
IMG_6233_5_1

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